Ein großer Schatz ging von uns

Unserem geliebten Ashley

geboren am 09.04.2005
gestorben am 24.09.2015

 
   

„Mutti, da kommt noch einer“, sagte mein Sohn Maik. So kamst du als letzter von 9 Welpen bei uns um 12.45 Uhr mit dem Popo zuerst auf die Welt. Herrchen sagte dann immer, du hast nach der Geburt das Licht ausgemacht. Deine vorsorgliche Mama zog dich groß und Herrchen hatte schnell sein Herz an dich verloren. Gemeinsam mit deiner Schwester Amila bist du bei uns geblieben.
Du bist zu einem großen stattlichen Rüden herangewachsen. Die wenigen Ausstellungen, die wir mit dir besuchten, waren nicht so dein Ding, aber du hast sogar einmal den 1. Platz errungen. Wie stolz waren wir alle.
Du hattest ein zauberhaftes Wesen und immer solch ein Lächeln im Gesicht. Dieses Lächeln hattest du sogar noch nach dem Tot.
Mit unserem C, E und H-Wurf wurdest du Papa.
Du hast so gerne mit Herrchen Ball gespielt. Schmusen war Pflicht. Du liebtest es, in der Sonne zu liegen, dir den Pelz bescheinen zu lassen und so oft lag deine Schwester Amila an deiner Seite. Sie liebte dich ganz besonders, du warst ihr großer Held.
Du hast unser Grundstück bewacht und wenn die Sirene der Feuerwehr heulte, heultest du immer mit.

   

3 Wochen alt

4 Wochen alt

6 Wochen alt

7 Wochen alt

3 Monate alt

6 Monate alt

7 Monate alt

11 Monate alt

14 Monate alt

16 Monate alt

21 Monate alt.

21 Monate alt.

2 Jahre alt

2 Jahre alt

2 Jahre alt

3 Jahre alt

3 Jahre alt

3 Jahre alt

4 Jahre alt

4 Jahre alt

 

9 Jahre alt

9 Jahre alt

9 Jahre alt

 

Am Montag, den 24.09.15 ging es dir nicht gut. Wir fuhren beide zum Tierarzt, bekamen aber eine Überweisung für die Tierklinik in Fürstenwalde wegen einer Darmgeschichte. Dort waren wir dann am Dienstag und es stellte sich ein weit größeres Problem dar. Du hattest eine große Menge Flüssigkeit in deinem Brustkorb. Also das volle Programm von Röntgen, Ultraschall und CT. Der Darm war in Ordnung. Du wurdest punktiert. Aber es war schleierhaft, warum sich die Flüssigkeit angesammelt hatte. Deine Blutwerte waren o.k., das Herz war o.k., es konnten keine Tumore festgestellt werden aber deine Lunge hatte nur noch die Hälfte ihrer Größe. Ich wurde gebeten, dich zur Beobachtung diese Nacht dort zu lassen und ich willigte sehr ungern ein.
Als wir dich am Mittwoch abholten, warst du sehr schwach, was wir nicht erwartet hätten. Wir hatten doch so große Hoffnung, dass alles wieder gut wird, nachdem nichts zu finden war! Aber dein Schwanz wedelte vor Freude. Wir nahmen dich in unsere Arme und fuhren nach Hause.
Die Nacht war sehr unruhig, aber irgendwann schliefen du und ich ein.
Am nächsten Tag hast du dich, nachdem du einmal mit uns im Garten warst, auf einen deiner Lieblingsplätze gelegt, zwischen Sofa und Schrankwand. Das Frühstück und die Ballspielstunde am Vormittag konnten dich nicht aus deiner Ecke heraus locken.
Als Herrchen am Nachmittag kam, freutest du dich mit einem Schwanzwedeln, aber aus der Ecke bist du wieder nicht raus gekommen.
Wir beide fuhren wieder zur Tierklinik, da du ja irgendwie deine Medikamente bekommen musstest. Du warst so schwach. Auf dem Weg zum Auto schautest du noch ein letztes mal über unser Tarlisland.
Im Auto legte ich die CD „Alles hat seine Zeit“ von Unheilig ein. Sollte unsere gemeinsame Zeit schon abgelaufen sein?
Wir warteten beide im Auto, bis wir endlich dran waren. Der nette Doktor, hatte einen Kollegen dazu geholt, der noch einmal einen Ultraschall machte. Beide schauten sich die Bilder vom CT noch einmal an, aber nichts war zu sehen, was deinen so sehr schlechten Zustand erklären konnte. Auch die Ergebnisse von der Punktion wiesen nicht auf eine Infektion oder auf etwas Bakterielles hin. Alle waren ratlos. Es gab nichts, worauf wir dich hätten behandeln können.
Ich redete sehr lange mit dem Doktor. Fressen wolltest oder konntest du auch nicht mehr. Du hattest nur zu tun, um zu atmen. Erstickt wärst du nicht, hatte man mir erklärt, aber irgendwann wäre dein Herz vor Erschöpfung stehen geblieben.
Das wollten wir dir nicht antun. Wir gingen beide noch ein kleines Stück spazieren und warteten wieder im Auto, bis dein Herrchen kam. Es war ein wunderschöner Tag und so viele schöne Wolken zogen am Himmel vorbei. In Gedanken ging ich dein Leben durch, streichelte und küsste dich immerzu. Die Tränen kullerten.
Dein Herrchen kam und knuddelte dich.
Wir gingen gemeinsam noch einmal in den Behandlungsraum, setzten uns alle auf Decken auf den Boden und ich hielt deinen Kopf in meinen Armen und Herrchen hielt dein Pfötchen. Du bist mit einem Lächeln auf den Lippen ganz sanft eingeschlafen.
Wir legten dich in mein Auto, ich legte wieder die CD ein, nur, dass ich sie dieses mal alleine hören musste.
So viele Zeilen der Lieder konnte ich mit dir verknüpfen:

„Nichts ist für immer.“
„Ich schau zurück auf eine wunderschöne Zeit.“
„Lass dich fallen und schlaf ganz einfach ein, ich werd für immer an deiner Seite sein.“
„Weinen wir aus Trauer und Schmerz, spüren wir das Leben tief im Herz.“
„Dein Lächeln bleibt, auf wiedersehen, nur die Liebe bleibt.“

Wir kamen zu Hause an, ich machte die Tür vom Auto zu dir auf und unsere Hunde konnten sich von dir verabschieden.
Auch Gabi und Jürgen waren gekommen, die dich schon von ganz klein an kannten, um Abschied zu nehmen. DANKE an euch.
Als unsere Lissy die Stimmen von Diane und Michael Merz hörte, die dich mit auf deine letzte Reise nahmen, heulte sie zwei mal herzzerreißend auf. Konnte sie wirklich diese Stimmen mit dem Tot unserer Hunde verknüpfen? Sie waren ja nicht das erste mal bei uns...

 

Als du abfuhrst, stand der Mond so hell am Himmel.

Zurück blieben deine Menschen mit ihren Tränen und mit ihrer Trauer.

Auch du wirst für ewig in unseren Herzen bleiben!!!!!

Hier lag er so gerne

Ashleys letzte Bilder vom Montag

Das letzte gemeinsame Foto

 

Ashley ging ins Regenbogenland

 
In großer Liebe deine Schwester Amila, deine Tochter Charlene, Lissy als Mama deiner Kinder,
deine Halbschwester Fara, Dylana als Mutter deines Einzelkindes, deine Enkeltochter Mini Cooper, deine Nichte Lara

und Maik, dein Herrchen und dein Frauchen.

 

Irgendwann sehen wir uns wieder

 
 

 

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